Woher sie kommt
Cajun geht auf die Akadier zurück. Diese französischen Siedler wurden ab 1755 aus dem heutigen Kanada vertrieben und ließen sich in den Sümpfen und am Bayou von Louisiana nieder. Sie kochten mit dem, was das Land hergab: Reis, Flusskrebse, geräucherte Wurst und viel Geduld im Topf.
Jambalaya, ein Reistopf mit Wurst, Huhn oder Garnelen, ist eines der bekanntesten Gerichte beider Küchen. Die Cajun-Version kommt ohne Tomaten aus, die kreolische mit.
Die kreolische Küche entstand in New Orleans. Dort trafen französische, spanische, westafrikanische und karibische Einflüsse aufeinander. Sie ist etwas städtischer und verwendet oft Tomaten, Butter und Sahne.
Was sie ausmacht
- Die „heilige Dreifaltigkeit“: Zwiebel, Staudensellerie und Paprika bilden fast immer die Grundlage.
- Die Mehlschwitze (Roux): Sie wird langsam dunkel geröstet und gibt Gumbo die nussige Tiefe.
- Würze statt Schärfe: Paprika, Cayenne, Thymian und Lorbeer. Kräftig, aber nicht nur scharf.
- Ein Topf für alle: Gumbo, Jambalaya und Étouffée kommen auf den Tisch, damit alle zugreifen.

Cajun- und kreolische Gerichte bei unseren Abenden in Lüdinghausen
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Kreolische Küche im Münsterland probieren
Wir kochen nur an bestimmten Abenden und nur auf Reservierung – in Hermannstr. 19, 59348 Lüdinghausen. Nur wenige Minuten aus Nordkirchen, Olfen, Senden und Ascheberg, gut erreichbar aus Coesfeld, Dülmen und Münster.

